Neues Trikot

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Der Absturz der Frankfurter Eintracht im vergangenen Frühjahr kam wie aus dem Nichts: Nach einer respektablen Hinrunde wollte in der entscheidenden Saisonphase einfach überhaupt nichts mehr zusammengehen. Das Pech klebte an den Fußballschuhen der gesamten Mannschaft – und vielleicht sogar an den Trikots.

Doch zumindest die Heimtrikots wurden nicht für den Abstieg verantwortlich gemacht, mit den Vorjahresmodellen starten die Hessen deshalb in die Unternehmung ‚sofortiger Wiederaufstieg‘. Zumindest aus modischer Sicht kann es dagegen auch keine Einwände geben, schließlich zeugen die vorderseitigen schwarz-roten Streifen von Geschmack und zeitloser Eleganz. Auch auf der Rückseite sind die gleichmäßigen Streifen im Nacken- und Hüftbereich angedeutet; durch das tiefe Schwarz werden dadurch insbesondere beim unteren Abschluss Erinnerungen an einen Frack geweckt. Da das Textil jedoch nicht in der Oper, sondern vorwiegend auf dem Fußballplatz zum Einsatz kommt, wird der Rücken von der roten Grundfarbe dominiert, die genügend Raum für die Beflockung lässt.

Während in der Commerzbank-Arena alles beim Alten bleibt, scheinen zumindest die Auswärtstrikot ganz auf die gegenwärtige Situation getrimmt zu sein. Schließlich kommt es in schweren Zeiten besonders darauf an, zusammenzustehen und das Wesentliche im Blick zu behalten – womit in diesem Fall nur das Wappen der Eintracht gemeint sein kann. Auf weißem Grund ziehen sich daher konzentrische Kreise über das Trikot, die ihren Ausgangspunkt unzweifelhaft im roten Adler des Vereinsemblems finden.

Mit diesem beeindruckendem Statement zum eigenen Klub können sich die Frankfurter Fans voller Selbstbewusstsein auf die Tour durch die 2. Bundesliga machen – das Auswärtstrikot beweist, dass Spieler und Anhängerschaft ihr Herz auch in sportlich unbefriedigenden Zeiten stets am rechten Fleck tragen.

 

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