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El Nino will es zur EM noch einmal wissen

Mit seinem goldenen Tor im Finale der Europameisterschaft 2008 schoss Fernando Torres die Spanier zum ersten Titel seit 1964 – für den damals 24-jährigen der frühe Höhepunkt seiner Karriere. Seither hat der gebürtige Madrilene sichtlich Mühe, die in ihn gesteckten Erwartungen zu erfüllen – und dennoch gilt Torres bei der Endrunde im Sommer 2012 wieder als großer Hoffnungsträger.

Seit der schweren Verletzung von David Villa im Dezember 2011 hat die Mannschaft von Vincente del Bosque schließlich ein großes Problem: Zwar ist das Team weiterhin nahezu konkurrenzlos gut besetzt; doch hochklassige Stürmer sucht man im Kader der Iberer derzeit vergebens. Somit ist es an der Zeit, dass Torres wieder zu alter Stärke zurückfindet, um seiner verheißungsvoll gestarteten Laufbahn ein erfolgreiches Kapitel hinzufügen zu können.

Dabei hat Torres mit der Nationalmannschaft schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Immerhin war „El Nino“ auch beim Titelgewinn in Südafrika mit dabei. Seine persönliche Turnierbilanz fiel allerdings unbefriedigend aus; Torres gelang es nicht, aus dem Schatten seiner überragenden Mitspieler herauszutreten.

Auch auf Vereinsebene läuft der Stürmer schon seit einigen Jahren den hohen Ansprüchen hinterher. Die großartigen Leistungen bei Atlético Madrid und dem FC Liverpool hat er seit seinem Wechsel zu Chelsea nicht bestätigen können. Von Beginn an klebte Torres in London das Pech an den Stiefeln: Erst im 14. Spiel gelang ihm der erste Treffer für sein neues Team. Auch in der EM-Saison ist das gegnerische Tor oft wie vernagelt: In der Hinserie der Premier League kam Torres lediglich zwei Mal zum Abschluss.

Eine wundersame Auferstehung im Dress der Nationalmannschaft wäre also eine Erfolgsstory, wie sie nur der Fußball zu schreiben vermag. Dabei ist es keineswegs ausgeschlossen, dass Torres in Polen und der Ukraine an seine besten Zeiten anknüpfen kann – den Spaniern dürfte in diesem Fall die Titelverteidigung kaum zu nehmen sein.

 

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