Neues Trikot

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In der Vorrundengruppe A der Europameisterschafts-Endrunde treffen mit Gastgeber Polen, Russland, Tschechien und Griechenland vier ausgewiesene Leichtgewichte aufeinander. Alle vier Nationen starten nur mit Außenseiterchancen in das Turnier – doch öffnet sich nun immerhin zwei Mannschaften das Tor zum Viertelfinale. Nach den starken Leistungen vor vier Jahren haben vor allem die Russen ein Auge auf den Gruppensieg geworfen. Zwar hatte die Sbornaja die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Südafrika verpasst, doch konnte sich das Team mit überzeugenden Leistungen in der EM-Quali rehabilitieren. Ohnehin ist bei den Osteuropäern derzeit vieles im Fluss: Seitdem sich Russland den Zuschlag für die WM im Jahr 2018 sichern konnte, wird massiv in die weitere Professionalisierung der Nationalmannschaft investiert.

Auch die Polen gehen mit großen Hoffnungen an den Start. Nachdem bei der EM 2008 beide Gastgeber bereits nach der Vorrunde die Segel streichen mussten, wollen sich die Turnier-Ausrichter auf einer Woge der Euphorie in die K.o.-Runde tragen lassen. Die letzten Testspiele liefen schon einmal verheißungsvoll – auch die DFB-Auswahl musste erfahren, dass die Mannschaft von Franciszek Smuda derzeit nicht leicht zu schlagen ist.

Erst in den Play-offs haben die Tschechen ihr Ticket zur EM gelöst; nach zuletzt enttäuschenden Vorstellungen macht sich das Team mit verhaltenen Hoffnungen auf den Weg ins Nachbarland. Die Jahre, in denen die Tschechen für Furore sorgten, sind erst einmal vorbei; der Umbruch der Nationalelf ist derzeit in vollem Gange.

Auch die Griechen trauern der Vergangenheit hinterher, seit dem sensationellen Titelgewinn 2004 sind die Südeuropäer wieder ins Mittelmaß abgerutscht. Nun wird erneut die eine oder andere Überraschung nötig sein, um die Vorrunde überstehen zu können.

 

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