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Kranevitter als Dahoud-Ersatz?

Als Matias Kranevitter 2012 der Schritt von der Jugend des argentinischen Topklubs River Plate zu den Profis gelang, ahnte man in seinem Heimatland schnell, welch Talent der Youngster hatte. Schnell wurden auch europäische Vereine auf den Mittelfeldspieler aufmerksam und lieferten sich ein Ringen um die Gunst des Spielers. Als im Sommer 2015 dann Atletico Madrid den Zuschlag erhielt, zogen viele den Hut vor den Spaniern. River Plate sicherte gleichzeitig noch eine halbjährige Leihe bis zum Saisonende im Winter.

Als Kranevitter dann im Januar 2016 zu seinem neuen Klub stieß, dauerte die Eingewöhnung an das neue Land und die andere Art Fußball zu spielen länger als angenommen. Aus diesem Grund entschied man sich vor der Saison, dem Rechtsfuß zunächst Spielzeit bei einem anderen Klub zu verschaffen und verlieh den achtfachen argentinischen Nationalspieler an den FC Sevilla. Doch auch beim amtierenden Europa-League-Sieger verlief die Saison eher mau. Zwar kommt der 23-Jährige wettbewerbsübergreifend auf 30 Einsätze und 1.790 Minuten Spielzeit, allerdings zweifelt man mittlerweile auch in Madrid, ob der acht Millionen Euro teure Transfer die Klasse für Atletico besitzt.

Aus diesem Grund soll man in Gladbach die Fühler nach Kranevitter ausgestreckt haben. Diversen Berichten zufolge soll der Argentinier neben Mickael Cuisance als Ersatz für Mahmoud Dahoud kommen. Der 17-jährige Cuisance könnte sich so in Ruhe hinter dem Spieler von Atletico entwickeln. Allerdings darf bezweifelt, ob Kranevitter wirklich als Dahoud-Ersatz geplant ist, schließlich fungiert er hauptsächlich als defensiver Mittelfeldspieler. Die Stärken des 1,79 Meter großen Mannes liegen im Bereich des Ballgewinns und des Zweikampfs und weniger in der Kreativität. Der Argentinier wäre damit eher eine Verstärkung für die defensive Rolle der Doppelsechs.

 

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